| G: |
Hello, it's us. We have safely arrived at Roma airport and are
now sitting in our rental car. We will arrive in about 1 hour. |
| C: |
I will expect you in about 3 to 4 hours time, Rome is 350 km from
here. Have a safe drive! |
| One hour later: |
| G: |
Hello, it's us again! We will take about one hour longer. We had
to make a U-turn after realizing that Napoli is not the direction
we want to take. |
| Another three hours later: |
| G: |
Hello, it's us again! We have safely changed direction from South
to North 3 hours ago and have since been driving North in Direction
Florence. We must have passed Florence, however, and will have to
turn South again. |
| Another two hours later: |
| G: |
Hello, we are now at the gasoline station. Can you describe us
the way from here to the hotel? |
| C: |
Well done! Please give me a chance. In which village or town is
the gasoline station. |
| G: |
It is the one in Poggibonsi! |
| C: |
Great! If you can tell me the brand of the gasoline being sold
and possibly a description of the buildings around the gasoline
station: Poggibonsi has 10 gasoline stations. |
Ten minutes later, these guests arrive. They are,
not surprisingly, tired, but, as is usual with American guests,
not at all in a bad mood. This is even more noteworthy, given that
our Streets are much more narrow and winding than what they are
used to at home.
Secondly, the habit of our local "Ferraristas" to close
up to 3 meters behind a foreign car and chasing him over our beautiful
country takes certainly also some time to getting used to!
Da sind doch die Europäer, mindestens diejenigen nördlich
der Alpen, einiges weniger tolerant. Der wohl am meisten gehörte
Dialog auf dem Pino spielt sich meistens auf dem Parkplatz ab: |
| C: |
Herzlich willkommen in Villa del Pino. Ich hoffe Sie hatten eine
gute Reise: |
| G: |
Sagen Sie mal, gibt es noch eine andere Strasse als die, welche
wir genommen haben? |
| C: |
Ja, es gibt insgesamt 3 Zufahrtsstrassen, aber zuerst einmal:
herzlich willkommen! |
Man muss natürlich zur Ehrenrettung dieses Gastes
sagen, dass auch er müde ist. Er hat ja meistens seit 7 bis
10 Stunden im Auto gesessen, ist oft am frühen Nachmittag direkt
von der Arbeit losgefahren. Als typischer Europäer will er
nämlich möglichst viel aus seinen Ferien machen.
Er wird also selten einen Ferientag als Reisetag opfern, nur um
zum Beispiel die Anreise bereits zu geniessen und erholt und unternehmungslustig
anzukommen. Vielmehr betrügt er seinen Arbeitgeber um einen
Nachmittag, kommt spät abends oder, immer häufiger, mitten
in der Nacht oder am frühen Vormittag total gestresst an. Wenn
er Glück hat, ist sein Zimmer bereits bezugsbereit.
Er wird dann nämlich den ganzen Tag verschlafen und somit den
"gewonnenen" Tag regelmässig wieder verlieren.
Auch zu seiner Ehrenrettung sei gesagt, dass unsere Strassen, je
nachdem wie lange seit dem letzten Unterhalt vergangen sind, oder
auch, wieviele Regenfälle wir gehabt haben (der Sommer 2002
war diesbezüglich natürlich aussergewöhnlich nass),
schon
gewöhnungsbedürftig sind. Wer nicht zum ersten Mal in
der Toscana ist, hat da natürlich schon eine höhere Toleranzschwelle.
Nichtsdestotrotz hat sich aber folgender Dialog tatsächlich
abgespielt: |
| G: |
Sann'se mal: wo kann ich denn hier mein Auto parkieren? |
| C: |
Hier, auf dem Parkplatz. |
| G: |
Wo? |
| C: |
Hier, wo die andern Autos stehen. |
| G: |
Aber meiner ist ein Mercedes! |
Zurück aber zu den eher amüsanteren, oder
wenigsten etymologisch "lehrreichen" Anekdoten.
Pino News Nr.6 wird sich vor allem um den Wein, gutes Essen oder
einfach um die verschiedenen Stufen des Geniessens drehen. |